rinderer.at | Game Based Learning Medienfachtagung
608
single,single-post,postid-608,single-format-standard,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-theme-ver-9.1.3,wpb-js-composer js-comp-ver-4.11.2.1,vc_responsive

Game Based Learning Medienfachtagung

gamebasedlearning[1]

24 Sep Game Based Learning Medienfachtagung

Ich besuchte im September 2010 eine medienpädagogische Fachtagung unter dem Titel „Game Based Learning“ “ Lernen mit Computerspielen in Wien. Veranstaltet wurde es vom Veren ice-vienna.at

Die Tagung fand im Microsoft Innovation Center statt, da von Microsoft gesponsert. Witzigerweise präsentierten die beiden Referenten (Michael Wagner und Konstantin Mitgutsch, „Spielerisch Lernen“, „Lernbegleitung durch Computerspiele“) auf ihren Mac Books. Sobald dann auf die Werbe-Präsentation von Microsoft gewechselt wurde, gab’s technische Probleme… Klassiker: Beamer nicht erkannt, Video auf Netbook ruckelte, Präsentatorin fand ihre Dateien nicht ,-)

Der Workshop am Nachmittag von Markus Wiemker war dann sehr interessant. Im Schnelldurchlauf ging es um „How to design a Persuasive Game“- Markus unterrichtet sonst professionelle Spieleproduzenten in Game Design (z.B. die Macher von Siedler).

Wir hatten dann die Aufgabe ein analoges Spiel so zu überarbeiten, damit ein Thema (Religion & Toleranz) entsprechend gewisser Kriterien als Spiel funktioniert.

Es gab einige Vorschläge, aber mit meinem Vorschlag eine „Privacy“-Variante umzusetzen, konnte ich die Gruppe dann überzeugen und war dann plötzlich Lead Game Designer. 😉

Wir haben’s in der kurzen Zeit von 2 Stunden sogar umgesetzt und dann noch eine Runde gespielt.

Nach der Fachtagung ging’s dann noch zur Verleihung des Medienpreises. Insgesamt 35 Einsendungen (ja, auch REFLECT AND ACT! hat eingereicht) gab es. Die Verleihung fand im Rathauskeller statt – also sehr edel, richtiges Banquett mit Menü & so). Der Impulsvortrag zum „Digital Divide“ (also genau mein Thema) von Dr. Karoline Simonitsch (www.ks3.biz) war dann sehr gelungen. Sehr guter Vortrag.

In der Videoprojekte-Kategorie hat ein Kindervideoprojekt gewonnen. Sehr kreativ, rhythmisch und professionell umgesetzt. Im Vergleich zu den anderen nominierten Projekten wurde es augenscheinlich von Erwachsenen umgesetzt. Die Kinder waren die Darsteller. Kann man diskutieren, ob das im Vgl. zu den anderen Projekten, die von Jugendlichen produziert wurden, fair ist.

Fazit: Ich hätte mir mehr Austauschmöglichkeiten (Vernetzung) gewünscht, aber da war auf Grund des recht dichten Programms wenig möglich. Interessante Inputs, die ich mit nach Hause nehme, waren sicher die Idee, ein Spiel umzusetzen (und sei es nur analog) und auch der Vortrag von Konstantin zeigte Chancen und Grenzen der Lernbegleitung durch Computerspiele auf.