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Filmreportage

29 Sep Filmreportage

Erwachsene und Kinder mit türkischem Migrationshintergrund produzierten gemeinsam mit der Supro einen Kurzfilm rund um das Thema Erziehung. mediartist produzierte eine Videoreportage über das Filmprojekt.

Teil 1/2: „Making-of Anababa“ [7 min.] über die Idee zum Film
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Teil 2/2: „Making-of Anababa“ [7 min.] über die Dreharbeiten [youtube id=“XFwQFUC4eU8″ w=“600″ h=“400″]

Kurzfilm zum Thema Erziehung in der Kulturbühne Ambach präsentiert.

Fotos von der Anababa-Premiere

Aus den VN, 21.1.2009„Anababa “ Meine Familie und ich“ lautet der Titel des Kurzspielfilms, der professionell und kurzweilig das Thema Erziehung aufgreift. „Wir wollten keinen Lehrfilm produzieren, sondern viel mehr eine Reihe von Geschichten erzählen, wie sie in jeder Familie vorkommen“, erklärt Sozialarbeiter Mustafa Can bei der Präsentation. Die Erziehungstipps in bewegten Bildern zogen unter anderem das Interesse von Amanda Ruf (Mädchenzentrum Amazone), Anita Häfele (Fonds Gesundes Vorarlberg), Barbara Fink (Familienverband), Reinhard Müller und Manfred Lackner auf sich. Sieben Tage lang wurde in den Wohnungen türkischer Familien mit rund 30 Laiendarstellern gedreht. Von der Idee bis zum fertigen Film sind mehr als zwei Jahre vergangen. Der von der Supro unter der Leitung von Andreas Prenn produzierte Film begeisterte nicht nur Regisseurin Manuela Mylonas , Thomas Winsauer , Heidi Häuserer , Heike Mennel-Kopf , Thomas Neubacher und Günter Amann (Maria Ebene) sondern auch Willi Hagleitner und Josefine Winkler .

Kinder brauchen Spielraum “ aber auch klare Grenzen und Regeln. Eltern sind Vorbilder “ ihr Verhalten ist ein Modell, das Kinder nachahmen. Das sind einige der Botschaften, die in dem Kurzspielfilm „Anababa “ Meine Familie und ich“ vermittelt werden.

Von der Idee bis zum fertigen Film sind mehr als zwei Jahre vergangen. Ausgehend von einem Projekt des Jugendzentrums BETWEEN bildete sich die Plattform „Migration & Sucht“. Eltern, Jugendliche und Vertreter der Vereine und Moscheen stellten sich die Frage, wie Erziehungsthemen leichter vermittelt werden können. Geleitet wurden diese Gruppen von Yener Polat (Kulturverein MOTIF) und den Sozialarbeitern Sevinc Kapakli und Mustafa Can.„Viele Eltern mit Migrationshintergrund können wir mit herkömmlichen Strategien nur schwer erreichen“, erzählt Supro-Leiter Mag. Andreas Prenn. „Mit Unterhaltung informieren“, lautete das Motto. Aus diesem Grund wurde gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus Vorarlberg ein Film in türkischer Sprache produziert. In den Geschichten steht nicht die Sucht im Vordergrund, sondern praktische Tipps rund um die Erziehung. Die Stichworte lauten: Lebenskompetenzen und Schutzfaktoren steigern und Risikofaktoren minimieren.

Ähnlich einer Familienserie wurden die Inhalte in alltägliche Situationen in unterschiedlichen Familien verpackt. „Wir wollten von Anfang an keinen Lehrfilm produzieren, sondern viel mehr eine Reihe von Geschichten erzählen, wie sie in jedem Haus und jeder Familie vorkommen. Der Film soll den Zusehern die Augen öffnen und ihnen helfen, ihr eigenes Handeln zu reflektieren“, so Mustafa Can. Es ist geplant, den Film als Impuls für Diskussionen bei Veranstaltungen in Moscheen und Vereinen einzusetzen.

Hohe Qualitätsansprüche
Der 16minütige Kurzspielfilm wurde sieben Tage lang in den Wohnungen türkischer Familien gedreht. Es engagierten sich über 30 Laiendarstellerinnen von 6 bis 60 Jahren.

Die Film-DVD kann bei der Supro um 10 Euro bezogen werden. www.supro.at, info@supro.at oder unter 05523-54941.

Anababa